Tag Vierzehn – “Tu, was er dir sagt”

Als der Wein knapp wurde, sagte die Mutter Jesu zu ihm: “Sie haben keinen Wein. Jesus sagte zu ihr: “Frau, wie berührt mich deine Sorge? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.” Seine Mutter sagte zu den Dienern: “Tu, was er dir sagt.” John 2: 3-5

Diese Worte wurden von unserer Gottesmutter beim ersten Wunder Jesu gesprochen: “Tu, was er dir sagt.” Es sind tiefe und kraftvolle Worte, die leicht als Grundlage unseres spirituellen Lebens dienen können.

Wenn die Gottesmutter am Fuße des Kreuzes etwas zu ihrem Sohn gesagt hätte, was hätte sie gesagt? Hätte sie Worte der Verzweiflung oder Verwirrung, des Schmerzes oder der Wut gesprochen? Nein, sie hätte dieselben Worte gesprochen wie bei der Hochzeit zu Kana. Aber diesmal hätte sie diese Worte nicht zu den Dienern gesprochen, sondern zu ihrem Sohn. “Mein lieber Sohn, den ich von ganzem Herzen liebe, tue, was der Vater im Himmel dir sagt.”

Natürlich brauchte Jesus diesen Rat nicht, aber er wünschte ihn trotzdem von seiner Mutter zu erhalten. Er wollte hören, wie seine Mutter diese Worte vollkommener Liebe zu ihm sprach. Wenn wir über diese Worte nachdenken, die einst in Kana gesprochen wurden, hätten unsere Gottesmutter und ihr göttlicher Sohn eine tiefe Einheit geteilt, als sie sich während seiner Qual am Kreuz ansahen. Mutter und Sohn wussten beide, dass sein Tod die Vollendung des größten Guten war, das jemals bekannt war. Sie hätten beide gewusst, dass der Wille des Vaters im Himmel vollkommen war. Sie hätten sich beide ohne Vorbehalt nach diesem heiligen Willen gesehnt und ihn angenommen. Und diese Worte wären auf beiden Herzen gewesen, als sie sich schweigend ansahen:

“Meine liebe Mutter, tu, was unser Vater dir sagt.”

“Mein lieber Sohn, tue, was dein Vater im Himmel von dir will.”

Denkt heute über diese Worte nach und wisst, dass Mutter und Sohn sie zu euch sprechen. Egal, was ihr im Leben vor euch habt, unsere Gottesmutter und ihr göttlicher Sohn laden euch in dieses herrliche Gebot der Liebe und des Gehorsams ein. Sie ermahnen euch, in allen Kämpfen treu zu bleiben, in guten Zeiten, in schwierigen Zeiten, durch Schmerz und Freude. Egal, was Sie im Leben erleben, diese Worte müssen immer in Ihrem Kopf und Herzen erklingen. “Tu, was er dir sagt.” Zögert nicht, diese heiligen Worte zu hören und anzunehmen.

Liebste Mutter, du bringst Worte vollkommener Weisheit dar. Sie laden alle Ihre lieben Kinder ein, den vollkommenen Willen des Vaters im Himmel anzunehmen. Diese Worte werden nicht allein zu mir gesprochen. Sie wurden zuerst in den Tiefen deines Herzens zu dir gesprochen. Ihr wiederum habt allen, denen ihr begegnet seid, dieses Gebot der Liebe ausgesprochen. Du hast sie auch still zu deinem eigenen göttlichen Sohn gesprochen.

Meine liebe Mutter, hilf mir zuzuhören, wie du diese Worte zu mir sprichst. Hilf mir durch die Kraft deiner Gebete, auf diese Berufung zu antworten, den vollkommenen Willen Gottes in meinem Leben anzunehmen.

Mein kostbarer Jesus, ich entscheide mich, alles zu tun, was du mir befiehlst. Ich wähle Deinen Willen ohne Vorbehalt und ich weiß, dass Du mich einlädst, in Deine Fußstapfen zu treten. Möge ich mich niemals von den Strapazen des Kreuzes abschrecken lassen, sondern durch die Kraft Deines vollkommenen Willens verwandelt werden.

Mutter Maria, bitte für mich. Jesus, ich vertraue auf dich.

Tag fünfzehn – Das Wort Gottes hören und beachten

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